Sandra Maria Fronterré wurde im Sommer 1983 in Berlin Kreuzberg geboren. Im Alter von vier Jahren zog sie mit ihren Eltern in die Grafschaft Bentheim – der Heimat ihrer Mutter – wo sie mit zwei Geschwistern aufwuchs. Die ländliche Idylle bot ihr viel Raum zur freien Entfaltung und früh zeigte sich ihre künstlerische Begabung. Inspiriert durch Filme wie Silas oder Bonanza, inszenierte sie im Kreise ihrer Freunde eigene kleine „Westernfilme“. Ihrer Furchtlosigkeit im rasenden Galopp auf unbezäumtem Pferd konnte so schnell keiner nachahmen. Nach dem Abitur schlug sie dennoch zunächst einen sichereren Weg, als den des Schauspiels ein, und folgte ihrer zweiten Leidenschaft: Dem Sport und der Medizin. Ihr Studium der Physiotherapie in Köln und Utrecht schloss sie 2006 erfolgreich ab, woraufhin es sie zurück in ihre Geburtsstadt Berlin zog. Neben der Arbeit als Sporttherapeutin absolvierte sie 2014 ihr Schauspielstudium an der Berliner Schule für Schauspiel und erfüllte sich so schließlich ihren langersehnten Traum. Ihre erste bedeutende Rolle vor der Kamera übernahm sie als Esther Ajali in der RTL-Krimiserie „Alarm für Cobra 11 – die Autobahnpolizei“. Den zweiten Auftritt hatte sie im Tatort Odenthal (2015) als Anwältin unter der Regie von Tim Trageser. Bereits in ihrem ersten Jahr als Schauspielerin übernahm Sandra eine tragende Rolle als Joana in dem Theaterstück „Die Wunderübung“ von Daniel Glattauer in Heidelberg. Aufgrund des wachsenden Interesses wurde die Spielzeit insgesamt dreimal verlängert, was mit 188 Vorstellungen den Rekord dieses Theaters brach. Angesichts ihres enormen Engagemants ein voller Erfolg!